Narrenverein Alet Allensbach

Gemeinde Allensbach
 
Narrenvereinigung Hegau Bodensee Fasnachtsmuseum Langenstein

 

Hansele Zunft Allensbach
im Narrenverein Alet e.V.

Ansprechpartner:

Hanselevatter

Helmut Rothmund
Im Espen 3
78476 Allensbach
Tel. 07533/5754

 

Im Vorstand der Hansele
Stellvertreter Florian Bottlang
Kassier Gerlinde Laube
Schriftführer Marga Leibbach
  Beisitzer

 

Sonja Kempter
Heike Wegele
Michael Erndwein
 
Häswart

Daniela Baugatz

 

Der Allensbacher Hansel geht auf einen Entwurf des Bildhauers Max Einer und des Malermeisters Josef Waldvogel im Jahre 1949 zurück.

Allensbacher Hansele

Fasnet ist 's und der Alet - Fisch ist aus dem Untersee gestiegen , um sich seinerseits an dem traditionellen Kampf gegen den Winter und für den jungen Frühling zu beteiligen. Um die aus Lindenholz geschnitzte Maske hängen als Haare Teile vom Fischernetz. Liebenswürdig und doch bedrohlich glotzen die Fischaugen. Während die Vorderseite des Kittels den auf einem Seerosenblatt stehenden Rohrsänger zeigt, der in der warmen Jahreszeit hier in großer Zahl brütet, und den Eisvogel, der im Winter den Fisch in die Tiefe des Sees jagt, trägt der Hansel auf dem Rücken eine Malerei, die fasnetmäßig auf das Allensbacher Wappen Bezug nimmt und die Zusammengehörigkeit mit den Nachbargemeinden symbolisiert. Die Ärmel sind rot, gemäß den Wappen- farben, Die Halsbinde ist aus grüner Seide, der Anzug Halbleinen. Die Malerei auf dem Säckle stellt einen Frosch auf einer Seerose sitzend dar, der sich den Bauch hält vor lauter Freude, weil so viele witzige Sachen in den Narrenbüchern stehen. Die Rückseite zeigt eine Wasseriungfrau oder Libelle über einer Muschel, sie bedeutet den Sommer. Sämtliche Malereien sind in Stoffarbe ausgeführt Der Hansel trägt eine Saubloter. Seine Hände sind mit weißen Handschuhen bedeckt. Unter dem Kittel wird ein weißer Rollkragenpullover getragen. Bei abgenommener Maske wird das Käpple aufgesetzt.
Die Entstehung dieses Hansel zeigt, daß die historische alemannisch- schwäbische Fasnet kein Museumsstück ist, nein, daß sie weiterlebt und, daß der traditionelle Baum dieser Fasnet immer wieder neue Äste treibt und lebenskräftig die uralten Vorstellungen in sich trägt von der erwachenden Natur, vom neuen Frühling, der sich gegen den langen, harten Winter durchsetzt.

Häs:

  • Hose und Kittel
  • Holzmaske
  • grüner Seidenschal
  • weißer Rollkragen
  • Käpple und Täschle
  • weiße Handschuhe
  • schwarze Schuhe
  • Saubloter
 

 

Entstehungsgeschichte

Die derzeitige Gestalt des Hansel geht auf einen Entwurf von Malerrneister Josef Waldvogel und Bildhauer Max Einer aus dem Jahr 1949 zurück. Nach der Legende ist es der Aletfisch, der dem Ort den Namen gegeben hat. Im Jahre 1549 wurde die Allensbacher Fasnet in einem Dorfbuch erwähnt und hat sich bis heute lebendig erhalten. Laut Beschluß des Narrenrates wurde der Allensbacher Hansel zur ersten Maske der Allensbacher Fasnet ernannt. Der Hansel soll also in Zukunft in der Allensbacher Fasnet nicht mehr fehlen. Hauptsächlich soll der Hansel auch den Jugendlichen nähergebracht werden, damit sie den Sinn unserer bodenständigen Fasnet besser verstehen können. Der Hansel soll die Allensbacher Fasnet und den Namen Allensbach nach außen und nach innen repräsentieren . Er soll den Narren ein Stück alemannischer Fasnet und den Allensbachern ein Stück Heimat sein.

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